Die Hand zum Gruße, Fremder!
Sieh an, sieh an. Ein Gast in diesen Hallen.
Nicht, dass ich nicht erfreut wäre, dich zu sehen, aber ein Wort der Warnung, bevor du weiter durch diese Hallen des Wissens wandelst. Dieser Ort wird dich verändern! Bist du bereit dafür?
Hier warten sinistere Gestalten, fremde Länder, exotische Wesen und dunkles und obskures Wissen auf dich. Und sei eingedenk der Tatsache, dass nicht jeder bereit ist, dieses Wissen aufzunehmen. Der Chronist, der Herr des Wissens, hat alles je Geschehene aufgeschrieben und in diese Hallen gelegt und wenn du sorgfältig schaust, wirst du einen ganzen Teil davon finden können.
Darkenfalls, dieser Name ist nicht ohne Grund der Name, hinter dem sich diese Hallen verbergen. Dunkelheit lauert am Horizont und bahnt sich seinen Weg, will sich wie eine Nacht über Alles legen.
Wie eine Nacht, welche niemals vergehen wird. Eine Kerze wird nicht genug sein, um dich vor der Dunkelheit zu bewahren. Nur das Wissen dieser Hallen schenkt dir wahres Licht!
Die Furcht vor dem repressiven Staat und dem Verlust der Freiheit
Hat die Enwe bereits einen Gott, der ein Feind der Freiheit oder der Libertät innerhalb der Freiheit ist? Was ist Freiheit und was ist der Unterschied zwischen liberty and freedom?
Auf der Enwe streitet man sich über diese Frage, ist doch in einem verborgenen Winkel der Welt das sonderbare Volk der Canidae aufgetaucht. Viel ist über sie noch nicht bekannt, außer, dass sie das geborene Wärtervolk sind. Ein jeder überwacht seinen Nächsten mehr als dass er ihn liebt. Jeder ist ein Wachmann, ein gestrenges Auge und achtet Gerechtigkeit und Gesetz mehr als das eigene Wesen. Dieses Wesen hat so einige Diskussionen unter Menschen über libertas und Freiheit ausgelöst? Was ist das, können wir das fassen oder haben diese Hunde vielleicht noch Recht, in dem sie Freiheit zu einer lebensbehindernden Illusion erklären? Oder ist es nur eine Verklärung eines kranken Volkes?
Lest selbst, was ein bescheidener Priester Marnarns über sie zusammentrug. In diesem Sinne: Cave canem!
Gebet an den Chronisten
Marnarn, Herr des Wissens und der Zeit,
bekannt bei jedem nah und weit,
wir erbitten deinen Segen und die Gunst,
auf dass wir es halten mit deiner Kunst,
aufzuzeichnen jedes Wesens Tat und Wort,
und eines jedes Monsters Schlag und Mord.
So wie deine Scheibe ewig zieht am Firmanent,
werden die heiligen Schriften niemals dement,
so gebe uns deine Kraft, um sie verfassen,
während unsere Leben Tag für Tag verblassen...
Auferstanden aus Ruinen
und der Zukunft zugewandt...
Möge mit dieser von Johannes Robert Becher bezeichneten Hymnenfloskel eine neue Zeit eingeleitet werden, auf dass sie auf fruchtbaren Boden falle, auf dass in diesem Projekt nicht nur Winde des Wechsels wehen, sondern auch das Klio, Melpomene, Terpsichore, Thalia, Euterpe, Erato, Urania, Polyhymnia und Kalliope Einzug halten in diese Hallen. Das wünsche ich uns allen.
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